WINTERBLUES – und dagegen ist kein Kraut gewachsen?


Doch, ist es! Und hat es sogar zur offiziellen Heilpflanze des Jahres 2019 gebracht – das JOHANNISKRAUT

Das gelbleuchtende Johanniskraut ist  die Hauptheilpflanze bei depressiven Zuständen. Wie kaum eine andere Pflanze ist sie mit Sonne und Licht assoziiert und bringt Helligkeit in traurige Gemüter.

Trockenextrakte als Fertigmedikament erwiesen sich in wissenschaftlichen Studien als wirksames Mittel bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Hierfür ist u.a. der Wirkstoff Hypericin (auch als Blut des heiligen Johannes bezeichnet) verantwortlich, der in der tiefroten Substanz der Kelchblätter und Knospen enthalten ist.

Johanniskraut ist aber auch für andere Erkrankungen des Nervensystems, wie Angstzustände, Migräne, Schlaflosigkeit und Neuralgien eine wertvolle Heilpflanze. Auch bei Frauenleiden wie Regelschmerzen, Zyklusstörungen und Wechseljahrsbeschwerden wirkt es lindernd.

Als Nebenwirkung kann es bei gleichzeitiger Einnahme und Sonnenbädern leichter zu Sonnenbränden kommen. Auch in der Schwangerschaft sollte es nicht verwendet werden.

In der Kinderwunschzeit hingegen ist es eine wirksame Unterstützung in den weniger erfreulichen Phasen und hilfreich, um wieder neuen Mut zu fassen.

In der Homöopathie wird Hypericum (lat.Johanniskraut) bei  Stich-und Schnittverletzungen auch mit Nervenschädigung verwendet.

Innere Anwendungen können auch als Tee, Tinktur oder Urtinktur erfolgen. Bei Depressionen ist jedoch der Trockenextrakt vorzuziehen.

Äußerlich angewandt kann „Rotöl“ als Einreibung bei Rheuma, Hexenschuss, Gicht und Sportverletzungen sowie bei Abschürfungen, Verbrennungen und Blutergüssen helfen.

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