LÖWENZAHN (Heilpflanze Mai)

Heilpflanze des Monats Mai: 
LÖWENZAHN | Taraxacum officinale

Familie: Korbblütler (Asteracea)

Blütezeit: April-Mai, sehr anpassungsfähig an die meisten Standorte

Besonderheiten: Kaninchens und Meerschweinchens Leibspeise

Verwendung in der Küche:
Alle Teile der Löwenzahnpflanze sind essbar: Die Knospen können wie Kapern eingelegt werden, aus den gelben Blüten lässt sich Gelee oder Sirup herstellen, die leicht bitteren Blätter eignen sich als Salat und die Wurzel kann getrocknet und geröstet zu Kaffee verarbeitet werden.

Loewnenzahnwiese

Löwenzahnwiese

Verwendung als Rohstoff:
Aus dem weißen Milchsaft der Stängel und Blätter wird Kautschuk produziert. Zurzeit entwickeln das Fraunhofer-Institut und Continental Autoreifen aus Löwenzahn.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde:
Zur Anwendung kommen Blätter und Wurzel. Sie enthalten viel Kalium, was dem Löwenzahn seine harntreibende Wirkung verleiht und auch den Spitznamen “Pissnelke“ eingebracht hat.
Von großer Bedeutung sind weiterhin die enthaltenen Bitterstoffe. Sie finden Anwendung bei Verdauungsstörungen im Bereich der Leber- und Gallenwege, wie z.B. Völlegefühl, Blähungen, Appetitmangel und Verstopfung, aber auch bei rheumatischen Erkrankungen und Gicht.

Anwendung als Frühjahrskur
Die blutreinigende und entschlackende Wirkung des Löwenzahns kann sich jeder zunutze machen, indem er eine Kur über 10 Tage mit gepresstem Frischpflanzensaft (Reformhaus) durchführt.

Löwenzahn kann als Tee, Urtinktur und auch als Bestandteil der Schwedenkräuter eingenommen werden.

Foto: Christine Poels

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