KÜRBIS (Heilpflanze im November)

Heilpflanze des Monats November:KÜRBIS | Cucurbita pepo

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Foto:Lilo Kapp/Pixelio

Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Erntezeit: September-November

Standort: sonnig, auf den meisten Böden

Besonderheiten: biologisch gesehen ist der Kürbis eine Beere, wegen der harten Schale auch Panzerbeere genannt.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde: die Kerne enthalten hochwertigste Linolsäure, außerdem Vitamine A,B,C,E, Spurenelemente wie Zink, Selen, Magnesium und Lignane, welche hormonähnliche und Muskulatur stärkende Wirkung haben. Am bekanntesten ist der Einsatz bei gutartiger Prostatavergrößerung. Durch regelmäßige Einnahme (2 Essl./Tag) lassen sich außerdem Reizzustände der Blase wie Überlauf-Inkontinenz und rezidivierende Blasenentzündung beeinflussen. Auch als Wurmmittel können Kürbiskerne eingesetzt werden.

Als Extrakt wurde Arzneikürbis in Präparaten wie Granu Fink oder Cystorenal verarbeitet, das zur Prophylaxe auch vorbeugend eingenommen werden kann.

Verwendung in der Küche:
Alle oberirdischen Pflanzenteile sind essbar: die  schönen Blüten lassen sich in Backteig frittieren, die Blätter und Sprossspitzen zu Salat verarbeiten. Das Fruchtfleisch ist eine kohlehydratarme Alternative zu Kartoffeln, lässt sich aber auch zu Brot und Kuchen verarbeiten. Das fast schwarze Öl aus den schalenlosen Kernen des Steirischen Ölkürbis ist eine kostbare und geschmacksintensive Zutat zu vielen Gerichten.

Zur Unterhaltung dient der Kürbisweitwurf. Hierfür werden spezielle, nicht-essbare Sorten gezüchtet und mit Katapulten, Kanonen etc. abgefeuert. Nicht zuletzt sind Kürbisse eine schöne und stimmungsvolle Dekoration im Herbst und das Symbol von Halloween.