EFEU (Heilpflanze Januar)

Familie:
Araliengewächse (Araliaceae)

Blütezeit:
Herbst

Standort:
sonnig und vollschattig, auf allen Böden

Besonderheiten:
Sehr ausdauernd, immergrün und frostfest, wird bis zu 450 Jahre alt.
Klettert mit seinen Haftwurzeln an Bäumen, Gebäuden und Böden entlang.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde:
Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders aber die Beeren.
Trotzdem finden die Inhaltsstoffe (Saponine, Flavonoide, Jod) aufgrund ihrer auswurffördernden und krampflösenden Wirkung Verwendung in der Behandlung von Bronchialerkrankungen.
Durch den Jodanteil kann Efeu eine jodverursachte Schilddrüsenüberfunktion verstärken, sich auf eine Jodmangelstörung aber günstig auswirken.

EfeuFotos: Christine Poels

Als Umschläge kann Efeu bei Nervenschmerzen, wie z.B. Ischias, Trigeminusneuralgie hilfreich sein.

Als Öl- oder Salbenzubereitung eignet er sich zur durchblutungsfördernden Bindegewebsmassage und lymphflussanregenden Cellulitebehandlung.

In der Homöopathie wird Hedera helix zur Behandlung von Symptomen wie Herzrasen, Angstzuständen und Schweißausbrüchen, ähnlich der Schilddrüsenüberfunktion, verwendet.