FRÜHLINGSZEIT – ALLERGIEZEIT

Es läuft wieder….

Der Frühling ist da, aber nicht jeder kann sich darüber freuen.
Fast 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Heuschnupfen. Mit dem Flug der ersten Pollen – meist Erle, Hasel und Birke – geht es los. Die Augen tränen, die Nase läuft, die Niesattacken wollen kein Ende nehmen und sind sie vorbei, macht sich große Erschöpfung breit.
Die schlimmsten Symptome können mit Antihistaminika und Kortison bekämpft werden, deren Nebenwirkungen aber oft nicht unerheblich sind. Auch die spezifische Immuntherapie (SIT) ist nicht bei allen Patienten erfolgreich. Da läuft es für viele Allergiegeplagte bei schönstem Frühlingswetter

……auf Drinnenbleiben hinaus.

allergie_2

Rainer Sturm / 487011 / Pixelio.de

Aber das muss nicht sein!
Es hat sich gezeigt, dass allergischer Schnupfen – sei er nun saisonal auf Gräser-und Blütenpollen oder ganzjährig auf Hausstaub – sehr gut mit Akupunktur zu behandeln ist.

allergie_3

Stihl024 / 284171 / pixelio.de

Mithilfe der Akupunktur soll das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dabei werden feine Nadeln in bestimmte Punkte auf den Energieleitbahnen des Körpers gesetzt und zunächst für 20 Minuten dort belassen.
Die Behandlung kann einsetzen, wenn der Schnupfen in vollem Gang ist, aber auch bevor die ersten Symptome erscheinen. Nach ca. drei bis vier Behandlungen stellen sich bei den meisten Patienten deutliche Verbesserungen ein.

An der Berliner Charité haben Wissenschaftler von 2009 bis 2013 eine kontrollierte Studie zur Wirksamkeit von Akupunktur bei Heuschnupfen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass regelmäßige Akupunkturbehandlungen in der kritischen Zeit zu einer spürbaren Verbesserung der Beschwerden führen können ohne das sich störende Nebenwirkungen einstellen.

  • Veröffentlicht in: Blog